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Moyu Aolong V2
#1
hiho,

nachdem mich schon der Moyu Weilong überzeugt und der Aolong V1 begeistert hat, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, den Moyu Aolong V2 zu bestellen (TheCubicle.us). Die Lieferzeit betrug ca. zwei Wochen. Mit bestellt ein QiYi Bullfight für schlappe 9,- Dollar (Bericht folge demnächst ... nur vorweg, einer des besten Cubes, die ich bislang in den Fingern hatte :-)).

Doch zum Aolong V2 ... 

Erster Eindruck: oh, recht schwer gängig. Na ja, kein Problem, einfach die Schrauben aufdrehen und die Tension locker einstellen. Von wegen, so locker wie ich es mag geht es nicht, da die Schrauben dann zu weit herausstehen und die Abdeck-Kappe nicht mehr richtig passt. Luben nützt nix, der Würfel bleibt schwergängig und das enttäuscht mich doch sehr.

Cornercutting ist sehr gut. Auch poppt nix. Dahingehend steht die Version 2 dem Einser in nix nach. Verarbeitung auch gewohnt gut ... Tja, wenn da nicht das Problem mit den herausstehenden Schrauben wäre ...

Da bleibt wohl nur der Weg zum Scalpell, bzw. zum Seidenschneider in meinem Fall. Schrauben komplett entfernt, Feder herausgeholt und diese um etwa 2 Windungen gekürzt. Nun können die Schrauben weiter rein gedreht werden und die Tension ist leichter, da weniger Druck da ist. Vermute ich jedenfalls ... wie auch immer, das Ergebnis stimmt, der Aolong V2 lässt sich nun deutlich leichter drehen.

Zweiter Eindruck (nach dem Kürzen der Federn): Er scheint nun etwas wackeliger (iss ja auch logisch, da er nun sehr leichtgängig ist) aber er poppt nicht. Wenn er unsauber gedreht wird, hakt er leicht aber nicht wirklich viel. Mein Dayan Zhanchi oder Guyong hängen da mehr ...

[ein paar Tage später]

Nein, er poppt immer noch nicht. Auch das versehentliche drehen einer einzelnen Ecke ist bislang noch nicht aufgetreten. Die V2 ist hier dem Vorgänger deutlich überlegen. Robustes Kerlchen muss man schon sagen.

Das Drehgefühl ist nicht so smooth/weich wie beim Aolong V1, dafür ist er aber stabiler.

Fazit: Kurz und bündig: Mein neuer (einziger) Main-Cube ... wenn da nicht der oben erwähnte QiYi Bullfight wäre, der ganz anders ist und mir genauso gut gefällt ;-)

LG
jovi
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#2
Wie du hast die Federn gekürzt ?
Aber gebracht hats nixx, ist jetzt wackliggger  Facepalm

[klugscheißen on]

Berechnung der Federrate
[Bild: formel.jpg]
n ist die Windungszahl
d = Drahtdurchmesser
G = Höhe
D = Durchmesser der Feder

[/klugscheißen off]

http://de.wikipedia.org/wiki/Federkonstante
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#3
hm, ich hab einfach zwei Windungen mit der Zange abgepetzt. Das war der einfache Teil ;-)

Das Einstellen erwies sich als schwieriger, denn zu locker ist der Cube - wie du schreibst - wackeliger und zu fest ... na ja, dann halt wie vorher. Hat etwas gedauert bis ich die für mich optimale Einstellung gefunden habe.

Hab meinen Bericht zum Anlass genommen und auch die Federn bei meinem Aolong V1 gekürzt. nun flutscht er noch besser ;-)

LG
jovi

Nachtrag: die Formel oben habe ich nicht verwendet, da in dieser die Elastizität des Feder-Materials nicht berücksichtigt wird, da es nur eine Näherung ist. Sooooooonst hätte ich natürlich geau berechnet wo der "Cut" zu machen ist ... hehehhe :-ppp
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